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09.05.2021

FLAGSTACK zeigt dir im Mai auf virtueller Weltreise: die Niederlanden!

Hallo FLAGHUNTER!

So wie die Sonne heute über Mitteleuropa scheint und richtig gute Laune verbreitet, genauso verbreitet das FLAGSTACK HeadQuarter (FHQ) heute grandiose News:

Welkom in Nederland! Herzlich Willkommen in den Niederlanden! Begleitet die Official FLAGSTACK Volunteers auf der finalen Station der virtuellen Weltreise durch ein kleines aber feines Königreich...

Sim1 und Borghuis lieben ihr Heimatland und präsentieren dir, den Volunteers und der gesamten FLAGSTACK Community insgesamt 10 coole Highlights - von klassisch bis Geheimtipp ist hier alles dabei. Sei gespannt, welche Reiseberichte im Mai in deinem Postfach hereinflattern!

Einen Geheimtipp verraten wir direkt zu Monatsanfang: das traditionell niederländische Rezept für dich zum Nachkochen! Sim1 und Borghuis empfehlen dir.... „Snert“!
Was bitte ist Snert? Ja, auch wir mussten weiterlesen um zu verstehen, dass wir ein neues Rezept für eine mega leckere Erbsensuppe haben.
Yammi! Lies es dir durch und hol dir gleich die Zutaten - da kann man mit Nachkochen gar nicht lange warten :-)

NL-Traditional_Dutch_Split_Pea_Soup.pdf (flagstack.help)

Zutaten? Ja da war doch noch was... Die ersten hast du sicher schon auf der Karte entdeckt. Unglaublich, es gibt so ein paar Verrückte in der Community, die der Gemeinschaft schon Erbsen, Rookworst und Wasser gegönnt haben. Ab dem 10.05.2021 findest du die anderen notwendigen Zutaten auf der FLAGSTACK Karte! Sammle ausreichend Wasser, Möhren, Erbsen, Kartoffeln, Zwiebeln, Schweinebauchspeck und Rookworst, um dir dein leckeres Süppchen zu kochen!
Die Wurst und der Speck sind zwar nicht vegetarisch/vegan, dafür aber virtuell wie die anderen Zutaten auch. Also auch für ernährungsbewusste / allergiegeplagte / diätende / was auch immer dir noch einfällt bewusste FLAGHUNTER geeignet, um im Mai auf der letzten Station der virtuellen Weltreise richtig Spaß zu haben... :-)

Möchtest du ein paar Zutaten sponsern? Check ein im virtuellen FLAGSTACK Supermarkt und suche dir aus, welche Leckereien du der Community als Mai-Jumper gönnen willst.

Start der virtuellen „Weltreise - Station Niederlande“ ist am 10.05.2021. Nach und nach bekommst du die News mit den Sehenswürdigkeiten und den Friend Flags.
Es gibt für dich im Mai insgesamt zwei klasse Aufgaben und Badges: einmal für das kontinuierliche Scannen der Sehenswürdigkeiten und einmal für das fleißige Sammeln der Zutaten.
Ende der Competitions zur virtuellen „Weltreise - Station Niederlande“ ist 31.05.2021, 23:59 Uhr, Zeitzone FHQ/Europa/Berlin.

Und ja, auch im Mai gibt’s noch ein Corona Survival Kit in der 5. Edition für dich, damit du bei dir in der Homezone gaaaanz entspannt flagstacken kannst. Dieses Paket ist ein super Schnäppchen mit Preisnachlass von 50% gegenüber den regulären Preisen im Webshop.
Du brauchst noch mehr Argumente, um dir das mal näher anzuschauen? Entdecke den Inhalt, du bekommst ein Badge UND einen persönlichen 50% Rabatt Gutschein für deine persönlichen Favoriten im Webshop...


Klick doch einfach hier, dann siehst du dass wir gar nicht viel erklären müssen ;-)

Lass es dir gut gehen im Wonnemonat Mai :-) Genieße die Competition, die Sonne und jeden einzelnen Tag!
Viel Spaß wünscht dir
Dein Team FLAGSTACK

 

 

01.05.2021

Team Battle #65 ist nun beendet und alle 69 Teams haben großartige Ergebnisse erzielt!

Hier ist ein Blick auf die Top 10 des Gesamtrankings für unsere Statistik-Fans:

Rang

 

Name

Türme

Land

Fraktion

Mitglieder

Credits

1

USA Misfits
zusätzlich 30.000 Credits für die Teamkasse

501

5

238.611

2

The Fantastic Five
zusätzlich 20.000 Credits für die Teamkasse

429

5

215.168

3

Tower Power East
zusätzlich 10.000 Credits für die Teamkasse

384

5

169.965

4

Sic Mundus Creatus Est
zusätzlich 9.000 Credits für die Teamkasse

290

5

129.243

5

FlagstackFanatics
zusätzlich 8.000 Credits für die Teamkasse

269

5

119.876

6

Knight Riders
zusätzlich 7.000 Credits für die Teamkasse

239

5

111.721

7

Kent and the Lockdown Flags
zusätzlich 6.000 Credits für die Teamkasse

138

5

97.776

8

Rapunzel 2.0
zusätzlich 5.000 Credits für die Teamkasse

217

5

92.106

9

Tower Power North
zusätzlich 4.000 Credits für die Teamkasse

189

4

84.718

10

Psychos
zusätzlich 3.000 Credits für die Teamkasse

160

5

78.577

Und hier ist das Fraktions-Ranking vom Team Battle #65. Wir freuen uns mit allen Spielern über die großartige Gesamtleistung:

Rang

 

Name

Türme

Teams

Credits

Durchschnitt

1

Das Syndikat der Flag Hunter
Jeder Spieler hat 5.000 Credits und das Fraktions-Badge gewonnen

2397

24

1.136.811

47.367

2

Die Allianz der Flag Keeper
Jeder Spieler hat 3.000 Credits und das Fraktions-Badge gewonnen

2121

26

914.720

35.182

3

Das Kartell der Flag Seeker
Jeder Spieler hat 1.000 Credits und das Fraktions-Badge gewonnen

782

19

411.774

21.672

Alle Einzelheiten zu den Team- und Fraktions-Rankings findest du mit einem schnellen Klick.

Du findest übrigens alle detaillierten Infos zur Credit Verteilung auf der offiziellen FLAGSTACK Hilfeseite im Bereich des Team Battles.

Du bist begeistert vom Team Battle, der ganzen Spannung und Abwechslung und vor allem von deinen persönlichen Vorteilen durch die tollen Gewinne? Dann weißt du, was du zu tun hast: erzähle es all deinen Freunden und gründet gemeinsam ein neues Team - oder auch gleich zwei - denn nach einer kurzen Erholungszeit ist der nächste Team Battle schon in Sicht - am 05.05.2021 um 0:00 Uhr (Zeitzone Europa/ Berlin) beginnt der TB#66!

Dein Team FLAGSTACK

28.04.2021

FLAGSTACK Virtuelle Weltreise - Station CZ - 10 von 10

Willkommen im vierten Land der virtuellen Weltreise: in der Tschechischen Republik! Unglaublich aber wahr - wir sind schon bei dem letzten Highlight aus Lednimedvideks Insider-Liste angekommen! Vielen Dank, Lednimedvidek, deine Reiseleitungs-Qualitäten haben den ganzen Monat lang überzeugt und die Official FLAGSTACK Volunteers haben den begeisterten FLAGHUNTERN tolle Berichte geschickt :-)

Nachdem es bei vielen Stationen hoch hinaus ging, endet die virtuelle Rundreise durch die Tschechische Republik mit einem Abstieg... Die Volunteers tauchen virtuell ein in eine imposante Schlucht und ein weitläufiges Höhlensystem... Willkommen in der Macocha und Punkva-Höhle (Macocha a Punkevní jeskyně)!

Die Macocha, deutsche Schreibweise Mazocha, auch Stiefmutterschlucht genannt, ist eine 138,5 m tiefe Einsturzdoline im Mährischen Karst. Der auf der Flur der Gemeinde Vilémovice befindliche Abgrund hat eine Oberflächenabmessung von 174 m × 76 m und ist damit die tiefste Schlucht Tschechiens. Bis zum Untergrund des Schuttkegels, der beiderseits von zwei Teichen begrenzt wird, hat der Bruch eine Tiefe von 187 m. Durch den Kegel fließen die Wasser des unterirdischen Flusses Punkva. Der sichtbare Wasserlauf ist übrigens nicht die Punkva, sondern ein Zufluss aus den Amateurhöhlen, die das größte Höhlensystem in Tschechien darstellen.

Die Macocha kann oben von zwei Plattformen aus besichtigt werden. Unten gelangt man auf einer Tour durch die Punkva-Höhle an einem der Seen vorbei, der eigentlich einen Siphon zu einem fast 35 km langen Höhlensystem darstellt.

Der durch den Einsturz eines großen Höhlendoms entstandene Abgrund ist mindestens seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Heutzutage kann ein Teil der Höhlen mit einer Führung besichtigt werden. Es geht dabei nicht nur durch Gänge mit atemberaubender Tropfsteinverzierung und durch mächtige Dome, du wirst dabei sogar eine Fahrt mit Motorbooten über grüne Tiefengewässer des unterirdischen Flusses Punkva machen. Die Fahrt wird an einer Stelle wegen der Besichtigung des Masaryk-Doms unterbrochen, der zu den schönsten unterirdischen Räumen im Mährischen Karst gehört.

So riesig die Schlucht ist, beim Fluss sieht es etwas anders aus... Der kleine Fluss Punkva ist der längste unterirdische Strom in Tschechien, insgesamt aber nur ca. 19 km lang bzw. kurz. Das Einzugsgebiet umfasst 170 km². Nur ein kleiner Teil des Flusses verläuft an der Oberfläche, durchquert dort das tiefe, bewaldete Punkva-Tal und mündet am Rand von Blansko in die Svitava. Im weiteren Verlauf fließt das Wasser in die Donau und dann ins Schwarze Meer... Aber so weit werden die Volunteers nicht reisen ;-)

Für die bestmögliche Abwechslung gibt es vom Tal der Punkva die Möglichkeit zur Auffahrt mittels einer kleinen Seilbahn zur Macocha.

Zu so einem vielseitigen Highlight gehört natürlich auch eine leicht schaurige Sage... Nach alter Volksüberlieferung soll sich zugetragen haben, dass eine Stiefmutter ihren kleinen Stiefsohn in den Wald zur Beerensuche lockte, um ihn zu Gunsten ihres eigenen Sohnes zu beseitigen. Der von der Stiefmutter in die Schlucht gestoßene Knabe verfing sich an einer Wurzel und konnte gerettet werden. Als im Dorf bekannt wurde, was geschehen war, stürzte sich die Stiefmutter in den Abgrund.

Wir enden natürlich nicht mit so einem Schauermärchen, sondern mit der Aussicht auf die nächste Station der virtuellen Weltreise... Den Volunteers winkt die Einladung von Sim1 und Roy in die Niederlande.

Niederländische Klischees sind simpel: Holzschuhe und leckerer Käse... Sei gespannt, was uns Simone und Roy abseits dieser landläufigen Vorstellungen präsentieren werden!

Viele Grüße in die Welt virtuell aus der Tschechischen Republik senden dir die 8 Volunteers und das FHQ!
Dein Team FLAGSTACK

PS: Hast du den Friend Flag Code schon gescannt???


(Code gültig bis 30.04.2021 - 23:59 Uhr, Zeitzone FHQ / Europa / Berlin)

26.04.2021

FLAGSTACK Virtuelle Weltreise - Station CZ - 9 von 10

Willkommen im vierten Land der virtuellen Weltreise: in der Tschechischen Republik! Lednimedvidek stellt Ihre Reiseleitungs-Qualitäten unter Beweis und führt die Official FLAGSTACK Volunteers zu insgesamt 10 Highlights auf dieser Zwischenstation der kleinen Weltreise.

Die Rundreise durch die Tschechische Republik führt die 8 Volunteers heute virtuell nach Ostrava. „Stahlherz der Republik" wurde die drittgrößte Stadt Tschechiens noch bis vor knapp 20 Jahren genannt. Gemeint ist der gewaltige Industriekomplex Dolní Vítkovice.

Der glühende Schlund einer Science-Fiction-Stadt: Die Witkowitzer Eisenwerke (Vítkovické železárny) befinden sich im Herzen der Stadt. Beim virtuellen Besuch dieser „Stadt aus Stahl“ bietet sich den Volunteers eine fantastische Aussicht, die an futuristische Science-Fiction-Filme aus Hollywood erinnert: Ein Gewirr an Eisentürmen und Rohren der bizarrsten Formen, das Sie mit Sicherheit faszinieren wird. Diese Stahlstadt beeindruckt insbesondere durch ihre klaren und rauen Formen.

Es handelt sich um den einzigen Ort in Europa, wo auf relativ kleinem Raum der gesamte Eisenherstellungsprozess konzentriert war und der bis heute erhalten ist. Im nördlichen Teil befindet sich der Tiefbauschacht Důl Hlubina, der an das Gelände angegliedert war und den Brennstoff für die Hochöfen lieferte. Die Hochöfen, die Kokerei und deren Chemiebetrieb sind durch Förderbänder, eine Beschickungsanlage und Förderbrücken miteinander verbunden. Im mittleren Teil befindet sich eine noch immer betriebsfähige Maschinenproduktion, im südlichen Teil wiederum können mehrere Industrie- und Verwaltungsgebäude besichtigt werden.

Das Gelände erläutert auf anschauliche Art und Weise die Eisenproduktion. Die Volunteers beginnen ihren virtuellen Rundgang beim Hochofen, und können so über den Lehrpfad den Weg mitverfolgen, über den einst die Rohstoffe transportiert wurden. Der Förderaufzug bringt sie bis in den Schlund des Ofens, der einst mit Eisenerz, Koks, Kalkspat und anderen Zusatzstoffen „gefüttert“ wurde. Unerschrockene können sogar auf den Turm hinaufsteigen, von welchem aus man ganz Ostrava sehen kann. Beim Abstieg blickt man in das gruselige Innere des Ofens, wo über 1.500 Grad Celsius herrschten!

Das Gelände ist heute ein beliebter Treffpunkt sowie ein Kulturzentrum. Den Höhepunkt des Jahres stellt üblicherweise das Musikfestival Colours of Ostrava dar, welches Zehntausende Menschen besuchen. Bestandteil des Industriegeländes Dolní oblast Vítkovice ist auch das Science-Center Kleine und Große Welt der Technik mit einer Vielzahl an interaktiven wissenschaftlichen Exponaten.

Die Witkowitzer Eisenwerke (Vítkovické železárny) wurden 1828 in Vítkovice (Witkowitz) vom Olmützer Erzbischof und Erzherzog Rudolf als das seinerzeit modernste Schwerindustrieunternehmen in Österreich-Ungarn gegründet. Kohleförderung und Eisenherstellung sowie Eisenveredelung wurden knapp 160 Jahre später eingestellt.

Ist es nicht schön zu lesen, dass solche alten Industrieobjekte noch weiter genutzt werden, eine neue Bestimmung bekommen - und damit viel Freude schenken und im Alltag vieler integriert werden...?!
Dein Team FLAGSTACK

PS: Hast du den Friend Flag Code schon gescannt???

(Code gültig bis 28.04.2021 - 21:00 Uhr, Zeitzone FHQ / Europa / Berlin)

24.04.2021

FLAGSTACK Virtuelle Weltreise - Station CZ - 8 von 10

Willkommen im vierten Land der virtuellen Weltreise: in der Tschechischen Republik! Lednimedvidek stellt Ihre Reiseleitungs-Qualitäten unter Beweis und führt die Official FLAGSTACK Volunteers zu insgesamt 10 Highlights auf dieser Zwischenstation der kleinen Weltreise.

Die Rundreise durch die Tschechische Republik zeigt den 8 Volunteers heute ein richtig altes Relikt aus der Steinzeit: die Venus von Dolní Věstonice. Die Venus von Dolní Věstonice ist eine Venusfigurine aus Keramik. Ihr Alter wird auf 25.000 bis 29.000 Jahre geschätzt und damit dem Gravettien zugeordnet.

Dolní Věstonice wurde zunächst in den 1920er Jahren ausgegraben - aus diesem Zeitraum stammt auch die berühmte „Venus von Dolní Věstonice“ - und später noch einmal nach dem Zweiten Weltkrieg in den Jahren 1947-52.

Auf einem mit Gras bewachsenen Hang mit ein paar vereinzelten Bäumen befand sich eine kleine Siedlung aus fünf Hütten, die teilweise von Mammutstoßzähnen und anderen Knochen umgeben waren. Eine Hütte stand 90 Meter abseits von den anderen. Die vier nahe beieinander liegenden Hütten wurden von Holzpfosten - ähnlich wie Zeltstangen - gestützt, die leicht zur Mitte hin geneigt waren. Die Hüttenwände waren aus Tierhäuten gefertigt, die man zusammennähte, über die Holzpfosten zog und dann auf dem Boden mit Steinen und Knochen beschwerte.

Innerhalb der größten Hütte - etwa 50 Meter lang und 20 Meter breit - befanden sich fünf flache Feuerstellen, die man in den Boden grub. Man kann sich leicht vorstellen, wie in dieser relativ komfortablen Umgebung ein Mensch auf einem Felsblock sitzt und mit der Herstellung von Werkzeugen beschäftigt ist. Für seine Arbeit benutzt er einen Knochen als Hammer, um dünne Abschläge aus einem Stück Feuerstein zu schlagen. Von einem entfernten Ende der Hütte kommt ein klarer, hoher Ton, ähnlich dem Ruf eines Vogels. Die Quelle könnte eine Frau gewesen sein, die in das Ende eines hohlen Knochens mit zwei oder drei Löchern bläst. Etwa 25.000 Jahre später werden die Menschen dieses Instrument als »Flöte von Dolni Vestonice« bezeichnen.

Innerhalb der etwas abgelegenen Hütte befand sich eine Feuerstelle, die ganz anders konstruiert war, als diejenigen in den anderen Hütten. Sie hatte eine irdene Kuppel oberhalb der glühenden Holzkohlenschicht. Diese Konstruktion stellt einen Ofen dar, den man zum Brennen von Ton verwendete - der erste Brennofen, der je gebaut wurde. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt wurde der Rohstoff, der im Ofen gebrannt wurde, speziell präpariert. Man verwendete nicht einfach Schlamm von einem Flussufer, sondern vermischte ihn mit pulverisierten Knochen, so dass die Wärme im Ofen gleichmäßig verteilt wurde und sich das Ausgangsprodukt in ein neues, steinhartes Material verwandelte. Dies ist das erste Beispiel in der Geschichte der menschlichen Technik, das heute ein allgegenwärtiger Prozess ist - die Kombination und die Behandlung von zwei oder mehr unterschiedlichen Stoffen, um ein besseres Produkt zu erhalten als es die Ausgangsstoffe allein sind. Es dauerte weitere 15.000 Jahre, bis Menschen im heutigen Japan lernten aus Ton Töpfe herzustellen, doch die Erkenntnisse aus Dolni Vestonice beweisen, dass die Grundlagen der Keramikherstellung bereits erfunden waren.

Als die Reste der Hütte mit dem Brennofen im Jahre 1951 erstmals untersucht wurden, war der rußige Boden mit Fragmenten von Keramikfiguren übersät, meistens Tierköpfe von Bären, Füchsen und Löwen. Aber noch faszinierender als alle Tierfiguren und Abfälle auf dem Boden sind die Funde von menschlichen Figuren - vor allem die weiblichen Exemplare. Im Gegensatz zu den Tierköpfen sind sie nicht naturalistisch, sondern fast surreal. Sie haben pralle Brüste und dicke Hintern, die Arme und Beine sind zu spitzen Kegeln verkürzt. Vielleicht stellten sie Hausgöttinnen dar, deren spitze Beine man in den Boden steckte, damit sie nicht umfielen, während sie über Heim und Herd wachten. Trotz ihrer grotesken Proportionen sind die Frauenfiguren ästhetische Objekte, sie strahlen etwas von einer Anmut und Würde aus und ihre stilisierte Plastizität ist vergleichbar mit Skulpturen modernen Künstler.

Die berühmte Venus von Dolni Vestonice ist etwa 11 Zentimeter hoch und misst an ihrer breitesten Stelle rund 4 Zentimeter. Sie wurde aus einem Klumpen Ton geformt und bei relativ niedriger Temperatur gebrannt. Die Venus von Dolni Vestonice wurde am 13. Juli 1925 in einer Schicht Asche entdeckt und war in zwei Stücke auseinander gebrochen. Früher wurde die Figur im Mährischen Landesmuseum in Brno ausgestellt, heute ist das Original nur noch selten für die Öffentlichkeit zugänglich. Wissenschaftler untersuchen die Statuette jedoch in regelmäßigen Abständen, so fand man mittels einer Computertomographie im Jahr 2004 den Fingerabdruck eines Kindes oder Jugendlichen im Alter zwischen 7 und 15 Jahren, der in die Oberfläche der Figur eingebrannt ist.

Aus den Überresten dieser uralten menschlichen Gemeinschaft kann man ein faszinierendes Bild des häuslichen Lebens in Europa vor 27.000 Jahren rekonstruieren. Was meinst du, was in 27.000 Jahren noch auf unsere Lebensweise hinweist? Ein spannender Gedanke...

Denk mal drüber nach und sammle dabei ein paar Flaggen :-) Capture the flag...
Dein Team FLAGSTACK

PS: Hast du den Friend Flag Code schon gescannt???
(Code gültig bis 26.04.2021 - 22:00 Uhr, Zeitzone FHQ / Europa / Berlin)

22.04.2021

FLAGSTACK Virtuelle Weltreise - Station CZ - 7 von 10

Willkommen im vierten Land der virtuellen Weltreise: in der Tschechischen Republik! Lednimedvidek stellt Ihre Reiseleitungs-Qualitäten unter Beweis und führt die Official FLAGSTACK Volunteers zu insgesamt 10 Highlights auf dieser Zwischenstation der kleinen Weltreise.

Die Rundreise durch die Tschechische Republik führt die 8 Volunteers heute nach Prag zu einem richtigen Klassiker, der Karlsbrücke (Karlův most).

Die Karlsbrücke (Karlův most) ist eine im 14. Jahrhundert errichtete, historisch bedeutsame Brücke über die Moldau in Prag, die die Altstadt mit der Kleinseite verbindet. Sie ist die älteste erhaltene Brücke über den Fluss Moldau und eine der ältesten Steinbrücken Europas. Die Brücke erhielt ihren heutigen Namen erst im Jahr 1870, sie gilt als Wahrzeichen der Stadt und gehört zu den Nationalen Kulturdenkmälern. Über die Brücke führte der Krönungsweg der böhmischen Könige.

Als Übergang über die Moldau diente zunächst eine Furt, vermutlich seit dem 9. Jahrhundert ergänzt durch Floßverkehr. Eine hölzerne Brücke wurde erstmals im 10. Jahrhundert durch den Gesandten des Kalifen von Córdoba, Ibrahim ibn Yaqub, erwähnt. Die Holzbrücke wurde wiederholt beschädigt und 1157 oder 1158 endgültig durch ein Hochwasser zerstört. Zwischen 1158 und etwa 1170 entstand die erste Prager Steinbrücke im romanischen Stil, die Judithbrücke (Juditin most, benannt nach Judith von Thüringen). 1342 wurde auch diese durch das Magdalenen Hochwasser zerstört. Unzerstört blieben einer der beiden Brückentürme auf der Kleinseite, ein Torturm (der später in das Malteserkloster einbezogen wurde) sowie einige Pfeiler und Brückenbögen, die in Wohngebäude auf der Kleinseite integriert wurden. Vorbild für die Brücke war übrigens die Steinerne Brücke von Regensburg. Bis ca. 1870 wurde die Brücke noch Prager Brücke genannt. Es wird erzählt, dass damals Eidotter in den Mörtel gemischt wurde um die Konstruktion der Brücke zu verstärken. Anders als ihre Vorgängerin überlebte die Karlsbrücke schon viele Fluten, erst neuerdings im August 2002 als das Land die schlimmste Flut seit 500 Jahren erlebte - der Eidotter scheint also eine gute Idee gewesen zu sein.

Die Grundsteinlegung der Karlsbrücke erfolgte 1357 durch Kaiser Karl IV an einem von Astrologen ausgerechneten optimalen Datum: am 9. Juli, dem neunten Tag des siebten Monats um 5:31 Uhr, so dass der Termin sich mit einer regelmäßigen Folge von ungeraden Zahlen wiedergeben lässt: 1-3-5-7-9-7-5-3-1.

Bei der Einweihung der Karlsbrücke trug diese noch keinerlei Brückenschmuck. Erst nach und nach wurden über den Brückenpfeilern Skulpturen von Heiligen und Patronen aufgestellt, beginnend im Jahre 1629 und vorwiegend im frühen 18. Jahrhundert. Diese stammen aus verschiedenen Bildhauerwerkstätten und sind überwiegend im barocken Stil gehalten. Seit 1965 werden die steinernen Figuren schrittweise durch Repliken ersetzt; die Originale gelangen in das Lapidarium des Nationalmuseums.

Markant sind die Türme zu beiden Seiten der Brücke, die zu unterschiedlichen Zeiten fertiggestellt wurden.

Auf der Altstädter Seite entstand zwischen 1370 und 1380 genau über dem ersten Brückenpfeiler im gotischen Stil der Altstädter Brückenturm, dessen Ostfassade über die Jahrhunderte erhalten blieb. Hier sind die Wappen aller Länder, die zur Zeit des Brückenbaus zum Böhmischen Königreich gehörten, das Wappen des römischen Kaisers, das Wappen des böhmischen Königs sowie ein von einem Schleier umrahmter Eisvogel (ein Symbol für Wenzel IV.) in Sandstein gearbeitet. Der Turm kann bestiegen und in einer Aussichtsetage umrundet werden. Häufig unterhält ein historisch gewandeter Trompeter von dort oben die Touristen.

Der niedrigere der beiden Türme ist der leicht modifizierte unversehrte Turm der Judithbrücke. Er ist im romanischen Stil auf rechteckigem Grundriss errichtet. Erhaltene Ausschmückungen aus dieser Zeit sind Reste von Sgraffito, Fenster, Giebel und das Dach. Im Jahr 1591 wurde er im Renaissancestil umgebaut. 1464 wurde im Auftrag von König Georg von Podiebrad, wahrscheinlich an der Stelle eines älteren romanischen Turms, der höhere Kleinseitner Brückenturm errichtet. Die Gestaltung lehnte sich an den am östlichen Ufer stehenden Altstädter Brückenturm an. Die Türme sind im 15. Jahrhundert mit einem Zinnen besetzten Torbogen verbunden worden.

Auf der Brücke herrscht tagsüber ein belebtes Treiben: Musiker spielen Songs und zahlreiche Händler verkaufen Souvenire und Kunst. Die Abendstunden bieten einen atemberaubenden Blick auf die voll erleuchtete Prager Burg gegen einen dunklen  Abendhimmel. Wer die Brücke mal wirklich "für sich" haben will, kommt spät nachts oder sehr früh am Morgen her... Oder virtuell, wie unsere 8 Volunteers :-)

Na shledanou bei der nächsten Sehenswürdigkeit! Viele Grüße

Dein Team FLAGSTACK

PS: Hast du den Friend Flag Code schon gescannt???

(Code gültig bis 24.04.2021 - 24:00 Uhr, Zeitzone FHQ / Europa / Berlin)

20.04.2021

FLAGSTACK Virtuelle Weltreise - Station CZ - 6 von 10

Willkommen im vierten Land der virtuellen Weltreise: in der Tschechischen Republik! Lednimedvidek stellt Ihre Reiseleitungs-Qualitäten unter Beweis und führt die Official FLAGSTACK Volunteers zu insgesamt 10 Highlights auf dieser Zwischenstation der kleinen Weltreise.

Die Rundreise durch die Tschechische Republik führt weiter und vom Staatsschloss in Telč (Teltsch) geht es heute weiter nach Kutná Hora (Kuttenberg) zum Chrám svaté Barbory, dem Dom der heiligen Barbara!

Kutná Hora ist eine der schönsten und historisch bedeutendsten tschechischen Städte. Besucher wie die 8 Volunteers fahren vor allem hierher, um die Hauptsehenswürdigkeiten zu sehen – unter anderem den Dom der hl. Barbara direkt im Herzen der Stadt.

Der Dom der heiligen Barbara gilt als einer der außergewöhnlichsten gotischen Kirchenbauten in Mitteleuropa. Er befindet sich auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO. Mit dem Bau wurde im Jahre 1388 begonnen, die Bautätigkeit wurde jedoch mehrmals unterbrochen. Sie ruhte infolge der Hussitenkriege mehr als 60 Jahre bis 1482. 1588 mussten die Arbeiten wegen Geldmangel eingestellt werden. Der Bau wurde mit einer provisorischen Zwischenmauer abgeschlossen. Die letzte Bauphase folgte dann zwischen 1884 und 1905.

Das Langhaus der Kirche ist eine fünfschiffige Emporenhalle. Diese geht in einen Chor mit Chorumgang über, der in 15 Seiten eines 28-Ecks schließt und äußerlich fast gerundet wirkt. Der Außenbau wird von reichem Strebewerk bestimmt. Die ungewöhnliche Anlage des Langhauses beruht auf einer Planänderung unter Benedikt Ried, der an Stelle der geplanten Hochschiffwände einer Basilika über den Langhausarkaden Pfeiler errichtet und so den Raum aufweitet. Über den Pfeilern erhebt sich ein einzigartiges Bogenrippengewölbe, welches die Grenzen zwischen einzelnen Jochen verschleift und so einen sehr einheitlichen Raumeindruck anlegt. Sein markantes Äußeres mit den drei Zeltdächern erhielt der Dom erst im 19. Jahrhundert wieder. Im Zuge der Neogotik wurde das zwischenzeitlich eher schlichte Dach durch die heutige Konstruktion ersetzt, die sich nach dem ursprünglichen Plan Rieds richtet. Im Zuge dieser Restaurierung erhielt die Kirche auch ein zusätzliches Joch im Westen sowie eine neue Westwand.

Der Dom beherbergt wertvolle Kunstschätze aus verschiedenen Stilepochen, darunter einen Altar des Meisters des Dreifaltigkeitsaltars, der um 1480 geschaffen wurde, zahlreiche Statuen und Wandgemälde sowie ein im Original erhaltenes gotisches Chorgestühl.

Kutná Hora (Kuttenberg) selbst ist eine Stadt in der Region Mittelböhmen mit etwa 20.000 Einwohnern. Sie wurde im 12. Jahrhundert als Bergmannssiedlung gegründet. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts entwickelte sie sich zu einer der lebhaftesten und wohlhabendsten Städte Böhmens. Kuttenberg gelang dies durch den Silberbergbau und die berühmte Prägung der Prager Groschen. Es war nach Prag die zweitgrößte Stadt Böhmens, bis im Zuge der Hussitenkriege in den 1420er Jahren ein großer Teil der Bevölkerung von Kuttenberg ermordet wurde. Danach verlor die Stadt viel von ihrer Bedeutung. Heute gehört die Altstadt von Kuttenberg zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Ist noch Interesse an ein bisschen Historie zum Namen der Stadt vorhanden? 1142 gründete der Zisterzienserorden das Kloster Sedletz, zu dessen Ländereien das Gebiet des heutigen Kuttenberges gehörte. Der Legende nach soll ein Mönch bei der Arbeit auf einem Weinberg das erste Silber entdeckt haben. Er markierte die Stelle mit seiner Kutte, woraus der spätere Name Kuttenberg entstanden sein soll. Wahrscheinlicher ist die Herleitung vom mittelhochdeutschen Wort kutta (Grube), der auf den Bergbau verweist.

Für einen virtuellen Tag in Kuttenberg war das heute schon ganz schön viel Info... Dabei gibt es so viel mehr zu sehen, dass sich für dich eine Reise nach Kuttenberg eines Tages wirklich lohnt!

Lass dich bis dahin von diesen Kurzberichten virtuell in die Ferne locken...
Dein Team FLAGSTACK

PS: Hast du den Friend Flag Code schon gescannt???

(Code Gültig bis 22.04.2021 - 22:00 Uhr, Zeitzone FHQ / Europa / Berlin)

18.04.2021

FLAGSTACK Virtuelle Weltreise - Station CZ - 5 von 10

Willkommen im vierten Land der virtuellen Weltreise: in der Tschechischen Republik! Lednimedvidek stellt Ihre Reiseleitungs-Qualitäten unter Beweis und führt die Official FLAGSTACK Volunteers zu insgesamt 10 Highlights auf dieser Zwischenstation der kleinen Weltreise.

Die Rundreise durch die Tschechische Republik führt weiter von der Burg Karlstein zu einem Schloss: dem Staatsschloss in Telč  (Teltsch)!

In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichteten die Herren von Neuhaus in Teltsch eine gotische Burg, ein einfaches L-förmiges Gebäude mit ausgeprägtem Verteidigungscharakter - mit Mauern und Gräben von allen Seiten, auch von der Stadtseite, abgeschirmt.
Ab dem Jahr 1550 lebte Zacharias von Neuhaus dauerhaft in Teltsch und ließ die alte Burg umbauen und um neue Renaissance-Paläste erweitern. Die erste Phase des Umbaus führte der aus Zlabings stammende Baumeister Leopold Estreicher. Aus dieser Zeit (1553) blieb die Sgraffitodekoration in beispielsweise Kleinem Speisesaal und der Schatzkammer erhalten.
Weitere Arbeiten wurden unter der Aufsicht italienischer Künstler durchgeführt, welche Zacharias nach seiner Italien-Reise, wo er durch die italienische Renaissance-Kunst stark beeinflusst wurde, nach Teltsch einlud.
Die Vollendung der gesamten Gestaltung wird Baldassare Maggi aus Arogno (Schweiz) zugeschrieben.
Der Baustil ist zu rund 30 % gotisch; 70 % sind im Stil der Renaissance gebaut.

Der ursprüngliche Zustand der meisten Räumlichkeiten wurde auch von den späteren Schloss-Besitzern nicht beschädigt:
Familie Slavata von Chlum und Koschumberg 1604 – 1693, Familie von Liechtenstein-Kastelkorn 1693 – 1762 und Familie Podstatzky-Liechtenstein 1762 – 1945.
Das Beachtenswerteste am Teltscher Schloss sind die Renaissance-Säle mit wunderschönen Felderdecken. Im Theatersaal besteht die Decke aus mit Maskaronen bemalten Kassetten (beendet 1556). Auf der Decke des Rittersaals (1570) sind Herakles-Taten abgebildet (wird Raimund Paul zugeschrieben). Im Blauen Saal, der 1561 fertiggestellt wurde, können wir die Allegorie der vier Elemente betrachten, die durch Römische Götter personifiziert werden. Die Decke des namhaften Goldenen Saals besteht aus 30 achtseitigen Kassetten mit figuralen Holzschnitten (1561).

Eine seltene künstlerische Sehenswürdigkeit ist die Stuck-Dekoration der Allerheiligen-Kapelle (1580) mit einem Marmorgrabstein am Grab des Zacharias und Kateřina umgeben von einem dekorativ geschmiedeten Gitter.

Nobel, nobel, was sich die 8 Volunteers hier anschauen dürfen. Ein kleiner Ausflug in eine Märchenwelt längst vergangener Zeiten...

Lass der Phantasie freien Lauf mit dem Gedanken, dass vielleicht du hier in diesem Schloss leben würdest...?!
Dein Team FLAGSTACK

PS: Hast du den Friend Flag Code schon gescannt???
(Code Gültig bis 20.04.2021 - 16:00 Uhr, Zeitzone FHQ / Europa / Berlin)

16.04.2021

FLAGSTACK Virtuelle Weltreise - Station CZ - 4 von 10

Willkommen im vierten Land der virtuellen Weltreise: in der Tschechischen Republik! Lednimedvidek stellt Ihre Reiseleitungs-Qualitäten unter Beweis und führt die Official FLAGSTACK Volunteers zu insgesamt 10 Highlights auf dieser Zwischenstation der kleinen Weltreise.

Die Rundreise durch die Tschechische Republik führt weiter vom beeindruckenden Prebischtor zu einer imposanten Burg: der Burg Karlštejn (Karlstein)...

Burg Karlštejn (Karlstein) nimmt unter den tschechischen Burgen eine Sonderstellung ein. Sie wurde vom böhmischen König und römischen Kaiser Karl IV. erbaut, um dort den königlichen Schatz – eine Sammlung heiliger Reliquien sowie die Kronjuwelen – aufzubewahren. Die Anordnung der einzelnen Burggebäude von der unteren Ebene bis zum Kaiserpalast und zum alles überragendem Turm ist wohldurchdacht und wirkungsvoll.  Die Burg befindet sich in der Gemeinde Karlštejn rund 30 km südwestlich von Prag.

Burg Karlštejn wurde im Jahre 1365 errichtet und hebt sich gegenüber anderen Burgen nicht nur wegen Ihrer schönen Ausgestaltung, sondern auch wegen der Anordnung ihrer Bauten gemäß ihrer Wichtigkeit in Stufen hervor. Auf der niedrigsten Ebene befindet sich die Unterburg mit dem Burggrafenhaus und dem originellen Brunnen, darüber erstreckt sich der zweigeschossige Kaiserpalast mit dem königlichen Schlafzimmer, den Gemächern für den Hofstaat und die Fürstinnen, auf einer weiteren Ebene prangt der Marienturm mit Gebetsräumen, und an der Spitze sehen Sie den prächtigen Großen Turm, der für die Unterbringung des böhmischen Königsschatzes bestimmt war.

Die Kapelle des Heiligen Kreuzes im Großen Turm war von solch großer Bedeutung, dass Karl IV. sie als Zeichen seiner Demut nur barfuß betrat und sie mit drei Eisentüren und neun Schlössern sichern ließ. Die Kapelle diente als Schatzkammer für die Kronjuwelen und barg auch die Reliquiensammlung des Königs.

Auf Burg Karlštejn bestaunen die 8 Volunteers neben den herrlich verzierten Räumen auch Kopien der böhmischen Kronjuwelen und der Kronjuwelen des Heiligen Römischen Reiches sowie einen 80 Meter tiefen Brunnen, in den der Eimer zum Wasserschöpfen über ein Schöpfrad herabgelassen und hinaufgezogen wurde. Der Brunnen wurde einst mit Menschenkraft betrieben. So die eine Seite der Geschichte... Andere Quellen behaupten, die Burg hätte gar keinen natürlichen Brunnen. Bergleute teuften einen Schacht auf 80 Meter Tiefe für einen Burgbrunnen ab, stießen dabei aber nicht auf Wasser. Aufgrund dessen erfolgte die Zuleitung von Wasser des nahegelegenen Baches Budňanský potok in eine Zisterne. Dies wäre im Falle einer Belagerung natürlich ein Schwachpunkt gewesen und wurde deshalb geheim gehalten.

Weitere Geheimtipps erfahren wir im nächsten Reisebericht... Wie du siehst ist die Tschechische Republik ein unglaublich abwechslungsreiches Land!
Dein Team FLAGSTACK
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14.04.2021

FLAGSTACK Virtuelle Weltreise - Station CZ - 3 von 10

Willkommen im vierten Land der virtuellen Weltreise: in der Tschechischen Republik! Lednimedvidek stellt Ihre Reiseleitungs-Qualitäten unter Beweis und führt die Official FLAGSTACK Volunteers zu insgesamt 10 Highlights auf dieser Zwischenstation der kleinen Weltreise.

Die Rundreise durch die Tschechische Republik führt weiter von der steinernen Statue Radegast zu einem der herausragendsten Naturdenkmälern des Elbsandsteingebirges... Willkommen am Prebischtor!

Das Prebischtor (Pravčická brána) befindet sich in der Böhmischen Schweiz. Das schlanke Felsgebilde ist die größte natürliche Sandstein-Felsbrücke Europas. Sie hat eine Spannweite von 26,50 m, eine lichte Höhe von 16 m, eine maximale Breite von 8 m und eine Torbogenstärke von 3 m.

1826 wurde am Prebischtor ein Wirtshaus errichtet. 1881 ließ Fürst Edmund von Clary-Aldringen an dessen Stelle das Hotel „Falkennest“ (Sokolí hnízdo) mit 50 Betten erbauen.

Wegen der starken Erosion durch den Besucherverkehr darf die Felsenbrücke seit 1982 nicht mehr betreten werden. Die Stahltreppen, die auf das Tor führten, wurden ebenso wie die Geländer auf dem Prebischtor demontiert. Das gesamte Gelände des Prebischtors befindet sich seit der Privatisierung des Hotels in Privatbesitz und ist während der Öffnungszeiten gegen ein Eintrittsgeld zugänglich.

Unterhalb des Prebischtors führt der Bergwanderweg Eisenach–Budapest entlang. Das Prebischtor ist offiziell nur von tschechischer Seite aus zugänglich. Es kann über einen Wanderweg von Hřensko (Herrnskretschen) oder über den Gabrielensteig von Mezní Louka (Rainwiese) erreicht werden.

Kommt dir das Tor irgendwie bekannt vor? Einige Landschaftsaufnahmen zum Film „Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia“ wurden hier gedreht. Da das Prebischtor nicht mehr betreten werden darf, wurden die Aufnahmen, in denen die Darsteller scheinbar über die Felsbrücke laufen, nachträglich im Studio gedreht und eingefügt. Auch im Film „Die Hüterin der Wahrheit – Dinas Bestimmung“ sind das Prebischtor sowie der Unterteil des Hotels als Kulisse zu sehen.

Überraschend und spannend, oder? Bald geht’s weiter mit dem nächsten Highlight...
Dein Team FLAGSTACK

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